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Reizbarkeit von Pflanzen

Description:  Reizbarkeit. Verschiedene Arten bei Pflanzen.
Author:Patrick Ott
deutsch
  
ISBN: 0486241386   ISBN: 0486241386   ISBN: 0486241386   ISBN: 0486241386 
 
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Reizbarkeit von Pflanzen




Reizbarkeit – Was ist das ?


Alle Lebewesen haben die Fähigkeit auf Einflüsse aus ihrer Umwelt zu antworten, d.h. zu reagieren, in welcher Art und Weise auch immer. Somit ist die Reizbarkeit eine Eigenschaft, die ein Lebewesen als solches charakterisieren.

Beispielsweise, berührt man die Blätter der Mimosenart, Mimosa pudica, so ist zu beobachten, wie sich ihre Fiederblätchen von der Berührungsstelle aus relativ schnell zusammen falten, der Blattstil knickt an der Ansatzstelle ein, doch auch die Blätter in unmittelbarer Umgebung falten sich zusammen. => Die Informationen müssen also weitergeleitet worden sein.

Eine solche Reaktion ist für Pflanzen sehr außergewöhnlich, doch betrachtet man sich die Pflanzen genauer, so bemerkt man, das sie eine Reihe von, wenn vielleicht auch nicht so bedeutsamen, aber trotzdem Reaktionen auf Umwelteinflüsse vollbringen. Blätter wenden sich dem Licht zu, um es optimal ausnutzen zu können, Blüten öffnen sich bei Wärmeeinstrahlung, und daß Bäume senkrecht wachsen, ist auf dem Umwelteinfluß Schwerkraft zurückzuführen.

Faßt man den Reiz als Umwelteinfluß auf, der eine Antwort hervorruft, dann wird deutlich, das auch einfach physikalische und chemische Systeme reizbar sind. Eine Flamme reagiert ebenso wie eine Pflanze auf die Schwerkraft. Eine Indokatorlösung reagiert mit einem Farbumschlag, auf eine Änderung des pH- Wertes, doch deshalb wird niemand behaupten, der Indikator sei ein Lebewesen.

Worin ist also der Unterschied zwischen einer physikalisch-chemischen

Ursache-Wirkung Beziehung und der Reizantwort zu sehen.


Bestrahlt man Salatsamen eine kurze Zeit mit hellrotem Licht, so beginnen diese zu keimen, es wurde hier ein äußerst komplizierter, physiologischer Prozeß in Gang gesetzt, welcher aus vielen einzelnen Teilreaktionen besteht, doch Licht spielt keine so große Rolle.
Doch muß der Reiz eine bestimmte Minimalgröße erreichen, um den Schwellenwert überschreiten zu können. Tritt dieser Fall ein, so besteht die Folge in einer Reaktion, meist in voller Intensität. Man spricht hierbei auch vom „Alles oder Nichts Prinzip“ , das bei vielen Reiz-Reaktions Mechanismen wirksam ist.
Untersucht man die Reizbeantwortung im Gesamtzusammenhang des Lebewesens, so wird deutlich, das diese als höchst sinnvoll erscheint, ja nahezu „geplant“.
Wenn Blätter sich nach dem Licht ausrichten, um mehr davon aufzufangen.
Manche Blütenpflanzen messen die Länge von Tag und Nacht, um die Jahreszeit bestimmen zu können, um zur richtigen Zeit zu blühen, doch biologisch ist eine solche Argumentation nicht möglich, man würde den Pflanzen damit eine gewisse Absicht unterstellen.
  
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